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Hier sind die archivierten Einträge für 2 2012


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Gesundes Herz im Winter
Blutdruck regelmäßig kontrollieren

Das eisige Wetter sorgt nicht nur für laufende Nasen und andere Erkältungssymptome. Die frostigen Temperaturen führen auch zu einer Verengung der Blutgefäße und können dadurch das Herz belasten. Die Barmer GEK rät deshalb vor allem Menschen mit fortgeschrittenen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sich körperliche nicht zu überlasten und auf ihren Blutdruck zu achten.

Wie wirkt sich Kälte auf das Herz aus?

Bei Kälte ziehen sich die Blutgefäße zusammen, um den Wärmeverlust des Körpers zu drosseln. Dadurch muss das Herz gegen einen größeren Widerstand anpumpen, und der Blutdruck steigt. In Herzkranzgefäßen, die durch Ablagerungen – so genannte Plaques –bereits eingeengt sind, führt dies zu einem Mangel an Sauerstoff- und Nährstoffzufuhr. Betroffene leiden dann oft unter einem Enge- und Druckgefühl in der Brust. Manchmal bricht ein Plaque in den verkalkten Gefäßen auf. So entsteht ein Gerinnsel, das im schlimmsten Fall ein Gefäß ganz verschließt und damit einen Herzinfarkt oder Schlaganfall auslöst.

Nicht überlasten

Die Statistiken sprechen eine deutliche Sprache: Im Winter erleiden mehr Menschen einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall als in den wärmeren Jahreszeiten. Besonders gefährdet sind Menschen, die unter Bluthochdruck leiden. "Betroffene sollten körperliche Überlastungen wie etwa Schneeschippen oder ein nicht anspringendes Auto anzuschieben vermeiden", empfiehlt Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der Barmer GEK.

Gegen moderate Bewegung ist dagegen auch bei Minusgraden nichts einzuwenden. Im Gegenteil, die Medizinerin rät zu regelmäßigen Spaziergängen an der frischen Luft. Auch ein leichtes Training auf dem Heimtrainer stärkt das Herz. Allerdings sollten Herz-Kreislauf-Patienten dabei auf ihren Blutdruck sowie auf Alarmsignale ihres Körpers achten. Starke Atemnot, Schmerzen im Brustkorb oder ähnliche Beschwerden sollten so schnell wie möglich ärztlich abgeklärt werden.

Quelle: apotheken.de - Von: Julia Heiserholt (BARMER GEK); Bild: BARMER GEK
 
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Eukalyptus statt Antibiotika
Ätherische Öle: effektiv und mild

Viele ätherische Öle schlagen Keime in die Flucht und sind dabei wesentlich besser verträglich als die meisten Medikamente. Vor allem Eukalyptus-Öl hat sich bewährt. Möglicherweise kann es in manchen Fällen Antibiotika ersetzen. Darauf deuten Forschungsergebnisse deutscher Wissenschaftler hin.

Lässt Bakterien keine Chance

Forscher des Kieler Instituts für Infektionsmedizin testeten die keimtötende Wirkung verschiedener ätherischer Öle. Sie stellen fest, dass manche der Öle gegen die Bakterien Staphylokokken und Streptokokken wirken. Neben Eukalyptus hatten auch Teebaum, Thymian, Zitronen, Zitronengras und Nelken einen keimtötenden Effekt. Das Besondere: die ätherischen Öle hemmten in den Labortests auch den Problemkeim MRSA  – ein Bakterium, das gegen Antibiotika resistent ist und zu hartnäckigen Wundinfektionen, Abszessen und Lungenentzündungen führt.

Hemmt Entzündungen

Bakterium können auch Tumoren befallen, sodass diese sich entzünden und beginnen übel zu riechen. Der Kieferchirurg Patrick Warnke testete am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, ob ätherische Öle auch bei entzündeten Tumoren im Gesichts- und Halsbereich wirken. Er spülte die Geschwüre mehrmals täglich mit ätherischen Ölen, vor allem Eukalyptus-Öl. Schon nach wenigen Tagen verschwand der faulige Geruch. Mit der Zeit bildeten sich auch die Entzündungen zurück und man musste die Patienten nicht mehr isolieren.

Alternative zu Antibiotika?

Bislang kommen ätherische Öle vor allem bei Atemwegsinfektionen, kleinen Wunden und in der Zahnmedizin zum Einsatz. Die Forscher erhoffen sich nun neue Behandlungsansätze für andere Erkrankungen.
Sollte sich die Wirkung gegen Problemkeime in weiteren Studien bestätigen, sind ätherische Öle vor allem als Alternative zu Antibiotika interessant.

Einen Wermutstropfen gibt es jedoch: Die Wirkung der ätherischen Öle ist bislang nur bei lokaler Anwendung belegt. Stark riechende Substanzen wie Eukalyptus- und Pfefferminzöl darf man zudem nicht bei kleinen Kindern und Säuglingen anwenden, da sonst Atemstörungen drohen. Bei Erwachsenen besteht diese Gefahr nicht.

In der Apotheke gibt es Fertigpräparate mit ätherischen Ölen zum Einnehmen, Einreiben, Gurgeln und Inhalieren.

Quelle: apotheken.de - Von: Sandra Göbel; Bild: ratiopharm
 
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Grauer Star: Den Durchblick behalten
Bei Diabetes getrübter Linse vorbeugen

Der Graue Star ist ein verbreitetes Augenleiden. Er beginnt meist schleichend, erfordert jedoch im Endstadium eine kleine Operation. Bei Diabetikern schreitet er schneller voran als bei Gesunden. Zuckerkranke sollten deshalb besonders ihre Augen schützen.

Verzerrte Welt

Der Graue Star entsteht, wenn die Augenlinse zu wenig Nährstoffe erhält. Mangelt es der Linse über längere Zeit an Nährstoffen, entstehen dauerhafte Schäden. Betroffene sehen unscharf, verzerrt oder verschleiert. Oft sind sie besonders lichtempfindlich. Häufig behindert das eingeschränkte Sehvermögen im Alltag – beim Autofahren, beim Lesen oder beim Arbeiten am Computer. Das Fatale: Ist die Linse einmal geschädigt, bleibt sie defekt. Um die Sehkraft wieder herzustellen, ist deshalb eine Operation erforderlich. Ein Augenspezialist ersetzt die getrübte Linse durch eine Kunstlinse.

Die Augen schützen

Bei Diabetikern beginnt der Graue Star durchschnittlich einige Jahre früher und verschlechtert sich schneller. Augenspezialisten vermuten, dass zu viel Zucker in der Augenflüssigkeit die Nährstoffversorgung der Linse stört. Möglicherweise lagern sich zusätzlich Abbauprodukte des Stoffwechsels im Auge ein. Um einem Grauen Star vorzubeugen, ist es deshalb wichtig, den Blutzucker optimal einzustellen. Diabetiker sollten ihre Augen zudem regelmäßig überprüfen lassen.

Da ein Nährstoffmangel den Grauen Star vorantreibt, ist nährstoffreiches Essen empfehlenswert. Sie können sich in Ihrer Apotheke informieren, ob Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sind. Zusätzlich sollte man seine Augen nicht überbeanspruchen. Machen Sie beispielsweise regelmäßig Pausen, wenn Sie mit dem PC arbeiten. Im Sommer ist eine Sonnenbrille ratsam, um die Augen vor UV-Strahlen zu schützen.

Quelle: apotheken.de - Von: Sandra Göbel; Bild: iStockphoto
 
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