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Freitag, 17. April 2009

„Hautschutz im Sommer“

Hohes Risiko für Hautkrebs
Lichtempfindliche Kinderhaut schützen

Kinder und Jugendliche zieht es naturgemäß oft und lange ins Freie. Wenn ihre Haut aber zu viel Sonne abbekommt, sind chronische Lichtschäden programmiert. So ist auch der schwarze Hautkrebs, das maligne Melanom, ein Hautkrebs der jungen Jahre. Die Entstehung des Melanoms hängt ganz eng mit der Häufigkeit von Sonnenüberlastungen in der Jugend zusammen.

Kinderhaut ist dünner als die von Erwachsenen und entwickelt zudem langsamer schützende Pigmente. Ihre Reparaturmechanismen sind noch nicht oder viel schwächer ausgebildet. Heute stellen sich deshalb so viele Patienten mit Krebs in der hautärztlichen Praxis vor, weil sie in jungen Jahren sorglos mit sich und der Sonne umgegangen sind - oder aber, weil sie Sonnenschutzpräparate benutzt haben, die falsche Sicherheit gegeben haben.

Dr. Christoph Skudlik, Experte der Präventionskampagne Haut, rät Eltern daher, den Sonnenschutz ihrer Sprösslinge ernst zu nehmen. Mit ein paar einfachen Regeln können Eltern aber dennoch das Risiko ihrer Kinder mindern, später an Hautkrebs zu erkranken:
  • Kleidung ist der wirksamste Schutz vor UV-Strahlung. Auch den Kopf nicht vergessen: Eine Mütze – am besten mit Nackenschutz – und eine Sonnenbrille schützen ihn vor der Sonne.
  • Mittagssonne meiden! Die Zeit zwischen 11 und 15 Uhr lieber drinnen verbringen. Eltern sollten zudem darauf achten, dass ihre Kinder im Schatten spielen.
  • Sonnencremes mit hohen Lichtschutzfaktoren (LSF) nutzen – mindestens 20! Die Kinder dabei bereits zu Hause mit dem Schutzmittel eincremen und dies über den Tag mehrmals wiederholen. Das Nachcremen verlängert aber nicht die Schutzwirkung, es erhält sie lediglich.
  • UV-Bestrahlung für einen braunen Teint ist insbesondere im Kindes- und Jugendalter zu vermeiden.
Quelle: Redaktion apotheken.de

Foto: Datenbank Apotheken.de
 
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