Drucken E-Mail
Freitag, 20. Februar 2009

 

 

Gesundheitsberatung in der Apotheke
Zentrale Anlaufstelle für Fragen zur Prävention

Jeden Tag nutzen so bis zu vier Millionen Menschen in Deutschland das Angebot der Apothekenteams. Dazu gehören nicht nur Arzneimittel, Hilfsmittel und Tests – auch Präventionsdienstleistungen, verbunden mit qualifizierter und unabhängiger Beratung machen die Apotheke damit zur ersten Anlaufstelle in Gesundheitsfragen. Der aktuelle Allensbacher Dienstleistungsindex bestätigt die Bedeutung der Apotheke vor Ort. Von 21 Dienstleistungsbereichen wurden die Apotheken als beste Dienstleister (82 Prozent) beurteilt.

Beispielsweise werden Diabetiker in der Apotheke in Kooperation mit dem Arzt umfassend betreut. Mehr als 5.500 Apotheker haben bereits eine zertifizierte Fortbildung zu Diabetes absolviert. Bei Diabetikern, die ihren Blutzucker regelmäßig kontrollieren, kann bereits ein einmaliges Schulungsgespräch mit dem Apotheker die Fehlerquote der Selbstmessung halbieren.

Neben Aktionswochen zu Volkskrankheiten wie Diabetes bieten öffentliche Apotheken unmittelbar zugängliche  Leistungen an. Dazu gehören
  • Messung von Blutzucker, Blutdruck und Cholesterin
  • Bestimmung von Mikroalbumin (Anzeichen einer Nierenerkrankung bei Diabetikern)
  • Bestimmung des Lipidprofils (zur Einschätzung des relativen Herz-Kreislauf-Risikos)
  • Bestimmung des Body-Mass-Index (BMI) und Messung von Taillenumfang
  • Ernährungsberatung zur Vermeidung von Mangel- und Fehlernährung sowie Vermeidung und Reduktion von Übergewicht
  • Impf- und Reisegesundheitsberatung
  • Beratung zur Raucherentwöhnung
  • Beratung zu Hautpflege und Sonnenschutz
  • Erstellung individueller Risikoprofile, u.a. im Hinblick auf das Erkrankungsrisiko bei Diabetes
  • Check-Up im Rahmen des Hausapothekenkonzeptes

Quelle: Redaktion apotheken.de

 

 
< zurück   weiter >
- nach oben -