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Montag, 04. Juli 2011 |

Sonnen mit Wonnen
UV-Index informiert über richtigen Sonnenschutz
Die Frühlingssonne ist Fluch und Segen zugleich. Einerseits vertreibt sie die Wintergedanken und wärmt die Seele. Andererseits jedoch lauert in ihren Strahlen die Hautkrebsgefahr. Diese ist, wie die Presse vor Kurzem verkündete, im jetzigen Frühjahr bereits so hoch wie sonst im Sommer. Doch wie gefährlich ist die Sonne tatsächlich und was ist der beste Schutz? Antworten darauf gibt der UV-Index.
Was im UV-Index geschrieben steht
Experten des Bundesamts für Strahlenschutz ermitteln regelmäßig den UV-Index. Dieser zeigt auf einer Skala von null bis elf die sonnenbrandwirksame Bestrahlungsstärke an. Je höher der Index ist, umso intensiver strahlt die Sonne und umso wichtiger ist der Sonnenschutz. Bei Werten von null bis zwei kann jeder ohne Sonnenhut, -brille oder -creme aus dem Haus gehen. Beträgt der Index drei bis sieben, sollten diese Dinge allerdings nicht fehlen. Auch T-Shirts, kurze Hosen oder Miniröcke sollten möglichst gegen lange luftige Kleidung eingetauscht werden. Zudem raten Experten, die Mittagshitze zwischen 11 und 15 Uhr zu meiden. Steigen die Indexwerte auf acht und mehr, verzichtet jeder am besten ganz auf direkte Sonne.
Auf den Lichtschutzfaktor kommt es an
Neben der Dauer des Sonnenbads, sollte jeder auch auf die Wahl der richtigen Schutz-Accessoires achten. Ein Sonnenhut schützt nur dann optimal, wenn er eine breite Krempe oder ein Schild und einen Nackenschutz hat. Gute Sonnenbrillen tragen die Kennzeichnung "UV400" oder "100%UV" und verfügen über einen Seitenschutz. Dieser hält auch das Streulicht ab. Sonnencremes sollten sowohl im UV-A als auch im UV-B-Bereich Schutz bieten und sich nicht durch Licht zersetzen, also fotostabil sein. Der optimale Lichtschutzfaktor (LSF) für Erwachsene beträgt mindestens 20. Bei Sonnencremes für Kinder ab zwei Jahren empfehlen Experten einen LSF von 30. Kleinkinder, die jünger sind als zwei, dürfen indes gar nicht erst in die Sonne.
Links:
Das Bundesamt für Strahlenschutz informiert auf seinen Internetseiten über aktuelle Messwerte und die 3-Tages-Prognose.
Quelle: Apotheken.de - Von: Dr. nat. med. Anke Kopacek; Bild: drubig-photo/ Fotolia
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