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Freitag, 13. Juni 2008 |
Wenn Eincremen allein nicht hilft
Kleidung mit UV-Schutz
Die Eigenschutzzeit kann je nach individuellem Hauttyp stark variieren. Bei Personen mit empfindlicher Haut wie kleinen Kindern reicht die Creme als Sonnenschutz dann allein nicht aus. Kleidung mit UV-Schutz ist dann eine sinnvolle Ergänzung.
Der Schutz, den Textilien vor UV-Strahlung bieten, wird als UV-Schutzfaktor (UPF = Ultraviolet Protection Factor) angegeben. Dieser entspricht in der Aussage dem Lichtschutzfaktor (LSF) bei Sonnencremes. Ein einfaches weißes Baumwollhemd verfügt beispielsweise über einen UPF von 10, dichte dunklere Baumwollkleidung erreicht Werte von ca. 20. Spezielle Webkonstruktionen und UV-Strahlen absorbie-rende Chemiefasern ermöglichen bei speziellen UV-Schutztextilien aber sogar UPF-Werte von bis zu 80 und sind damit deutlich effektiver als kosmetische Sonnen-schutzmittel.
Einen wichtigen Hinweis bei der Auswahl geeigneter Kleidung gibt die entsprechende Produktauszeichnung der Hersteller. Die führenden europäischen Anbieter lassen ihre Produkte nach dem UV-Standard 801 von neutralen Prüfinstituten unter Gebrauchsbedingungen untersuchen. Das heißt, Parameter wie Durchnässung, Dehnung, Abrieb oder Pflege werden berücksichtigt. Auf diese Weise ist eine realisti-sche Beurteilung der UV-Schutzwirkung eines Textilprodukts möglich, die als UV Protection Factor auf dem Label ausgewiesen wird. Die angegebene Zahl entspricht dem Lichtschutzfaktor (LSF) auf Sonnencremes.
Jan Beringer von den Hohensteiner Instituten in Bönnigheim rät für Kinder beim Ba-den, die von verschiedenen Herstellern angebotene farbenfrohe Schutzkleidung zu verwenden, die ausdrücklich als Badebekleidung deklariert ist. Denn gerade beim Planschen und Schwimmen ist Sonnenschutz besonders wichtig, da durch die Refle-xion des Wassers die Strahlungsintensität in und um Plansch- bzw. Schwimmbecken herum besonders intensiv ist.
Quelle: www.apotheken.de
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