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Freitag, 09. Januar 2009

Das Glück kommt um drei Ecken

Wenn ein guter Freund Glücksgefühle empfindet, wirkt sich dessen emotionales Hoch auch auf unsere Stimmung positiv aus. Einer statistischen Analyse zufolge scheinen dabei sowohl Geschlecht als auch Entfernung des fröhlichen Bekannten für das eigene Wohlbefinden entscheidend zu sein.

Die über 20 Jahre gesammelten und ursprünglich im Rahmen einer Untersuchung zu Herzkrankheiten erhobenen Daten von rund 5000 Menschen wurden durch ein amerikanisches Forscherteam unter psychologischen Gesichtspunkten analysiert. Danach steigt die Wahrscheinlichkeit für die eigene Zufriedenheit um rund 25 Prozent, wenn ein enger Freund oder Bekannter persönliches Glück empfindet. Selbst fröhliche Freunde des Freundes haben nachweislich Einfluss auf unser individuelles Wohlbefinden, vorausgesetzt, die Bekanntschaften leben im Umfeld von etwa eineinhalb Kilometern. Mit größerer Entfernung nimmt auch die Intensität der Glücksübertragung ab, so die Wissenschaftler. Bemerkenswert erscheint außerdem der Einfluss des Geschlechts auf die emotionale Kettenreaktion. So ist das eigene positive Lebensgefühl größer, wenn ein gleichgeschlechtlicher Mensch sein Glück mit uns teilt..

Quelle: Deutscher Apotheker Verlag
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Genetische Komponente des Reizdarms entdeckt

Die Ursachen für das so genannte Reizdarmsyndrom sind noch weitgehend unklar. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg untersuchten nun die molekularen Grundlagen der Erkrankung und halten genetische Ursachen für denkbar.

Wissenschaftler des Instituts für Humangenetik in Heidelberg haben festgestellt, dass Patienten mit der Diagnose Reizdarmsyndrom häufig bestimmte genetische Abweichungen aufweisen. Dadurch scheint sich der Aufbau oder die Anzahl von Rezeptoren in der Darmzellwand so zu verändern, dass regulierende Gewebshormone, wie der Neurotransmitter Serotonin, zelluläre Signale nicht mehr ungestört weiterleiten können. Der Darm wird überreizt und es kommt zu Unregelmäßigkeiten im Wasserhaushalt mit anschließenden Durchfällen. Die Ergebnisse der Forschungsgruppe verbessern die Aussicht auf ein wirkungsvolles Medikament gegen das häufig unterschätzte Leiden, von dem etwa fünf Millionen Menschen in Deutschland betroffen sind.

Quelle: Deutscher Apotheker Verlag
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Gefühltes Alter meist niedriger als tatsächliches

„Man ist so jung, wie man sich fühlt“ besagt ein Sprichwort. Ein internationales Forscherteam ging der Sache nach und kam zu dem Ergebnis, dass die Diskrepanz zwischen tatsächlichem und gefühltem Alter mit zunehmenden Jahren steigt.

Amerikanische und deutsche Psychologinnen wollten mehr über das „gefühlte“ Alter herausfinden und analysierten die Alters- und Gesundheitsangaben von rund 500 Berliner Einwohnern, die in den 1990er Jahren an einer Altersstudie teilgenommen hatten. In den Folgejahren immer wieder zu ihren Lebensumständen befragt schätzten sich 70-jährige Senioren durchschnittlich 13 Jahre jünger ein, als sie waren. Mit wenigen Ausnahmen hielt sich diese Differenz zwischen gefühlten und tatsächlichen Lebensjahren auch im höheren Alter. Beim Blick in den Spiegel schätzten sich die Probanden realistischer ein. Im Schnitt lagen hier nur sieben Jahre zwischen empfundenem und wahrem Alter, wobei Frauen deutlich kritischer mit ihrem Erscheinungsbild umgingen als Männer.

Quelle: Deutscher Apotheker Verlag
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 15. Januar 2009 )
 
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