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Hier sind die archivierten Einträge für 2 2012


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Keine Sportpause im Winter
Bewegung im Freien trotz Minusgrade

Zwei von fünf Freizeitsportlern verzichten im Winter auf das Training im Freien und machen es sich lieber auf dem Sofa gemütlich. Das zeigt eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Dabei sollten auch bei Eiseskälte keine Ausreden gelten.

Die richtige Kleidung macht’s möglich

"Aus gesundheitlichen Gründen muss keiner bei Minus zehn Grad auf Sport im Freien verzichten", weiß Ärztin Petra Rudnick vom Ärztezentrum der Techniker Krankenkasse (TK). "Gerade Ausdauersportarten wie Walken, Joggen oder Rad fahren lassen sich gut bei diesen Minusgraden ausüben." Allerdings gibt es dabei einige Regeln zu beachten.

Am wichtigsten ist die richtige Wärmeschutzbekleidung. Am besten kleiden sich Wintersportler nach dem sogenannten Drei-Schichten-Prinzip: Unterwäsche, eine wärmende Isolationsschicht, die keine Feuchtigkeit speichert, und eine Schutzschicht. Dies kann zum Beispiel eine atmungsaktive Wind- oder Softshelljacke sein. Besser als Baumwolle ist spezielle Funktionskleidung. Diese leitet Feuchtigkeit von innen nach außen, schützt aber gleichzeitig vor Wind und Kälte. "Der Mensch verliert etwa 40 Prozent der Körperwärme über Kopf und Hals", so Rudnick. "Deswegen empfehlen wir auch Mütze, Schal und leichte Handschuhe."

Langsam in Fahrt kommen

Absolut tabu ist bei diesen Temperaturen ein Kaltstart: Kommt man aus geheizten Räumen zum Sport nach draußen, muss der Organismus sich erst auf die niedrigen Temperaturen einstellen. Wer gleich voll durchstartet, atmet zu schnell die kalte Luft ein und riskiert, Rachen, Bronchien und Lunge zu reizen - die Erkältungsgefahr steigt. Am besten atmen Wintersportler durch die Nase ein und durch den Mund aus, da die Luft so etwas vorgewärmt wird. Auch die Muskeln, Bänder und Gelenke brauchen bei niedrigen Temperaturen länger, um auf "Betriebstemperatur" zu kommen. "Wenn es draußen kalt ist, sollte man langsam starten und das Trainingspensum gegenüber dem Sommerprogramm herunterschrauben. Außerdem das Aufwärmen nicht vergessen – und zwar am besten im Verhältnis 1:5 zur gesamten Trainingszeit", sagt Rudnick.

Keine Angst vor Kälte und Schnee gilt auch für Sportmuffel und ältere Semester. Ein ausgedehnter Spaziergang an der frischen Luft regt den Kreislauf an, stärkt das Immunsystem und sorgt für gute Laune. "Voraussetzung dafür sind rutschfestes Schuhwerk und entsprechende Winterkleidung", so Rudnick. "Wer mag, kann sich auch Spikes unterschnallen oder Gehstöcke benutzen, um sich sicherer zu fühlen und Stürze zu vermeiden."

Quelle: apotheken.de - Von: Julia Heiserholt (Techniker Krankenkasse); Foto: Techniker Krankenkasse
 
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Bei Kälte die Abwehr stärken
So bleibt das Immunsystem in Schwung

Die Temperaturen gehen runter, die Anfälligkeit für Infekte steigt. Gerade in diesen Tagen ist unser Immunsystem deshalb gefordert. Erfahren Sie, wie Sie Ihr Abwehrsystem ohne großen Aufwand stärken.

Dem Körper Nährstoffe liefern

Je kälter es ist, desto anfälliger sind wir für Erkältungen, Bronchitis und Schnupfen. Unterstützen Sie Ihre Abwehr, indem Sie Ihrem Körper alle wichtigen Nährstoffe liefern. Nehmen Sie bei jeder warmen Mahlzeit Gemüse zu sich, oder krönen Sie Ihre Mahlzeiten mit einem Salat. Auch Vollkornprodukte bringen die Abwehr in Schwung. Essen Sie zusätzlich jeden Tag Obst. Können Sie Ihre Ernährungsgewohnheiten nicht umstellen, sind Ergänzungsprodukte aus der Apotheke eine Alternative. Diese empfehlen sich auch für chronisch kranke Menschen.

Gönnen Sie sich Pausen

Wechselduschen regen die Durchblutung an und stärken so die Abwehr. Zudem lassen sie sich leicht in den Alltag integrieren. Stellen Sie einfach beim Duschen die Temperatur des Wassers kurz auf kalt und lassen Sie den Wasserstrahl über die Waden laufen. Diesen Vorgang mehrmals wiederholen. Alternativ können Sie in die Sauna gehen. Es genügen ein bis zwei Saunabesuche pro Woche mit je zwei Saunagängen. Chronisch Kranke sollten sich vor dem ersten Saunabesuch jedoch bei Ihrem Arzt über Risiken informieren.

Die Sauna hat noch einen positiven Nebeneffekt – sie entspannt. Bei entspannten Menschen regeneriert sich die Abwehr schneller. Schlafen Sie deshalb ausreichend und machen Sie täglich entspannende Übungen, zum Beispiel Yoga, Tai-Chi oder Qigong.

Auf Trab bleiben

Auch wenn es bei diesen Temperaturen schwer fällt. Idealerweise sollten Sie Ihre Ausdauer zweimal pro Woche für etwa eine halbe Stunde trainieren. Ein ausgiebiger Spaziergang sollte es mindestens sein. Noch effektiver sind Schwimmen, Walken, Radfahren oder Joggen. Wenn Sie sich nicht der Kälte aussetzen möchten, können Sie ein Fitnessstudio nutzen.

Quelle: apotheken.de - Von: Sandra Göbel; Bild: Michael Kremer/ Neurexan
 
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Haltbarkeit von Medikamenten
Verfallsdatum beachten

Wer Medikamente in der Hausapotheke aufbewahrt, sollte ab und an einen Blick auf das aufgedruckte Datum werfen. Denn anders als bei Lebensmitteln handelt es sich hierbei nicht um ein Mindesthaltbarkeitsdatum, sondern um ein tatsächliches Verfallsdatum. Und das heißt: Nach Ablauf sollten Sie die entsprechende Arznei nicht mehr verwenden.

Der äußere Schein kann trügen

Ob Tabletten, Salben, Zäpfchen oder Tropfen – oft wandern angebrochene Medikamenten-Packungen nach Gebrauch in die Hausapotheke und geraten damit zunächst einmal in Vergessenheit. Erst bei der nächsten Erkältung oder einer anderen Erkrankung greift man wieder zu den entsprechenden Arzneien und stellt dann manchmal fest: Das Datum ist bereits abgelaufen. "Wer diese Medikamente trotzdem verwendet, spielt mit seiner Gesundheit", warnt Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der Barmer GEK.

Im besten Fall haben sie einfach ihre Wirkung verloren, im schlimmsten Fall bewirken sie sogar das Gegenteil. So könnten etwa Salben, deren Verfallsdatum überschritten ist, zu Hautreizungen führen. "Das Trügerische dabei ist, dass selbst angebrochene Arzneien optisch häufig noch einen einwandfreien Eindruck machen. Doch das Zersetzen eines Wirkstoffs ist ein innerer Prozess, der von außen in der Regel gar nicht zu sehen ist", weiß Marschall.

Sonderregeln bei Tropfen und Säften

Auch Verbandsmaterialien haben ein Verfallsdatum. So können beispielsweise Pflaster ihre Klebefähigkeit verlieren und Druckverbände unsteril werden. Besondere Vorsicht ist zudem bei Medikamenten geboten, die nach Anbruch nur eine bestimmte Zeit haltbar sind. Das ist oft bei Tropfen oder Säften der Fall. Hier empfiehlt die Medizinerin, unbedingt das Datum der ersten Anwendung zu vermerken, am besten direkt auf der Flasche. Wie lange solche Arzneien nach Anbruch noch verwendet werden können, steht sowohl auf der Verpackung als auch auf dem Beipackzettel. Wer unsicher ist, sollte besser in einer Apotheke nachfragen.

Zur Apotheke bringen

Apropos Apotheke: Diese ist übrigens auch die beste Anlaufstelle, wenn es um die Entsorgung abgelaufener Medikamente geht. Rechtlich ist es in Ordnung, sie in den Hausmüll zu werfen. Aber Apotheker behandeln sie jedoch als Sondermüll und entsorgen sie entsprechend.

Quelle: apotheken.de - Von: Julia Heiserholt (Barmer GEK); Bild: monropic / Fotolia
 
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