Ratgeber-Archiv



Hier sind die archivierten Einträge für 2 2012


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Winterzeit – Schnupfenzeit
Wenn die Nase verstopft

Wen sucht er nicht mindestens einmal jeden Winter heim: der Schnupfen. Meistens kommt er zusammen mit einer Erkältung, und diese erwischt einen in der kalten Jahreszeit leicht. Schützen Sie sich und atmen Sie durch.

Gereizte Schleimhaut

Der Schnupfen – von Medizinern Rhinitis genannt – entsteht, wenn Viren über die Luft in die Nase geraten. Diese kleinen Krankheitserreger reizen die Schleimhautzellen, so dass diese mehr Sekret produzieren. Zugleich schaden die Viren den feinen Härchen an der Naseninnenwand, die das Sekret normalerweise abtransportieren. Die Folge: Die Nase verstopft.

Viele Schnupfengeplagte bekommen aber nicht nur schlecht Luft durch die Nase, sie müssen auch ständig ein Taschentuch bereithalten. Denn die Nase sondert wässriges Sekret ab: Sie „läuft“. Oft juckt sie auch und ist gerötet. Bei einer Erkältung oder Grippe gesellen sich zum Schnupfen noch Fieber, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen. Spätestens dann ist ein Arztbesuch fällig.

Was hilft

Ist der Schnupfen einmal da, helfen Nasentropfen oder Nasensprays aus der Apotheke. Verwenden Sie diese Mittel aber lieber sparsam, da sie bei Missbrauch der Nase eher schaden. Versuchen Sie auch einmal heißes Wasser mit etwas Kochsalz oder ätherischen Ölen zu inhalieren, das tut gut und hat einen lindernden Effekt. Schnäuzen Sie am besten jedes Nasenloch einzeln und vorsichtig, sonst kann es zu einer Nasennebenhöhlenentzündung kommen.

Beachten Sie auch die Ansteckungsgefahr: Schnupfen überträgt sich über die Atemluft. Lassen Sie sich möglichst nicht anniesen. Schützen Sie umgekehrt auch Ihre Mitmenschen vor Ihren eigenen Viren, indem Sie in die Ellenbeuge niesen. Auch häufiges Händewaschen hilft, die Erreger fern zu halten. Der beste Schutz vor Schnupfen und Erkältung ist – wie jeder weiß – ein starkes Immunsystem: Gesunde Ernährung und Bewegung härten ab und fördern die Widerstandskraft.

Quelle: apotheken.de - Von: Julia Heiserholt; Bild: DAK-Gesundheit
 
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Schneeschippen, aber richtig
Vorsicht beim Winterdienst

Der Winter kommt doch noch. Und mit den sinkenden Temperaturen steigt die Chance auf Schneefall. Neben Winterwanderungen, Schneeballschlachten und Schlittenfahrten bedeutet das auch: Schneeräumen! Wie Sie sich dabei schützen und obendrein noch Spaß haben.

Warme Kleidung nicht vergessen

Kein Grund für schlechte Laune, meint die Barmer GEK. Während die weiße Pracht vor allem bei Kindern und Jugendlichen für Begeisterung sorgt, bringen die verschneiten Zeiten für Erwachsene auch Unannehmlichkeiten mit sich – unter anderem die Pflicht zum Schneeschieben. Ob Hauseigentümer oder Mieter – ab 7 Uhr morgens müssen sie dafür sorgen, dass Gehwege und Treppen sicher zu begehen sind.

Der erste Schritt ist die Auswahl der Kleidung. Denn auch wenn das Schneeschieben schweißtreibend ist, sollte auf warme Kleidung keinesfalls verzichtet werden, um Erkältungen zu vermeiden. Aber auch die richtige Haltung ist entscheidend, um Muskelkater oder andere gesundheitliche Beeinträchtigungen zu vermeiden.

Wintersport der anderen Art

Wenn es losgeht, sollte man den Schnee besser schieben, als heben – und das mit einer möglichst positiven Einstellung. Wer das Schneeräumen nicht als lästige Pflicht, sondern als praktische Fitness-Übung betrachtet, geht gleich besser gelaunt in den Tag. Wenn Sie den Schnee zur Seite schaufeln, trainieren Sie zum Beispiel die seitlichen Bauchmuskeln. Allerdings sollte eine Drehung niemals ruckartig erfolgen, sonst kommt es zu schmerzhaften Muskelverspannungen. Das regelmäßige Wechseln des aktiven Arms verhindert zusätzlich eine einseitige Belastung der Wirbelsäule und stärkt sowohl Bizeps als auch Trizeps.

Finger weg von der Schaufel

Überhaupt nicht zur Schneeschaufel greifen sollten Herzkranke. Denn das kalte Winterwetter ist für sie oft eine zusätzliche Belastung. Wer sich bei Minusgraden übernimmt, riskiert im Extremfall sogar einen Herzinfarkt. Gegen einen ausgedehnten Winterspaziergang ist dagegen nichts einzuwenden.

Quelle: apotheken.de - Von: Julia Heiserholt (Barmer GEK); Bild: iStockphoto
 
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Abnehmen mit Ayurveda
Was steckt hinter der Ayurveda-Diät?

Zuviel Zucker in Essen und Trinken führt zu Bluthochdruck, Nierenerkrankungen und Diabetes. Fruchtzucker scheint besonders ungesund zu sein: Eine US-amerikanische Studie ergab, dass Fructose den Blutzuckerspiegel stärker in die Höhe treibt, als normaler Zucker.

Süßungsmittel unter der Lupe

Fructose, umgangssprachlich Fruchtzucker genannt, ist ein so genannter Einfachzucker und kommt vor allem in Früchten und in Honig vor. Handelsüblicher Haushaltszucker, die Saccharose, ist ein Zweifachzucker, der im Darm zu Fructose und Traubenzucker abgebaut wird. Sirup aus Maisstärke, der vor allem in industriell hergestellten Süßspeisen und Erfrischungsgetränken steckt, ist noch fructosereicher als Haushaltszucker.

US-amerikanische Forscher nahmen beide Süßungsmittel, den Maissirup und den Haushaltszucker, unter die Lupe und wollten herausfinden, ob sich ihr Effekt auf den Körper unterscheidet. Sie gaben 40 Männern und Frauen Softdrinks zu trinken, die entweder mit Haushaltszucker oder Maissirup gesüßt waren. Die Folge: Nach dem Genuss der mit Sirup gesüßten Getränke waren Blutzuckerspiegel und Blutdruck der Studienteilnehmer etwas stärker erhöht, als nach dem Genuss der gezuckerten Getränke.

Lieber Zucker als Sirup?

„Obwohl man immer glaubte, dass beide Süßungsmittel den gleichen biologischen Effekt haben, zeigt unsere Studie, dass es feine Unterschiede gibt. Erfrischungsgetränke, die mit Maissirup gesüßt sind, erhöhen den Blutzuckerspiegel mehr, als es Drinks mit normalem Zucker tun“, sagt Studienleiter Richard Johnson. „Weitere Studien müssen nun zeigen, wie sich die Langzeitfolgen unterscheiden.“

Quelle: apotheken.de - Von: Julia Heiserholt; Bild: iStockphoto
 
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