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Montag, 21. März 2011

Gassi-Gehen so gut wie Sport
Hundebesitzer sind körperlich fitter

Wer sich viel bewegt, hält sein Herz-Kreislauf-System in Schwung. Neben Muckibude und Trimm-Dich-Pfad gibt es noch eine andere Methode, um fit zu bleiben – täglich den Hund ausführen.

Wer Gassi geht, bewegt sich auch sonst viel

Wie US-amerikanische Forscher kürzlich herausfanden, erhöhen regelmäßige Spazierrunden mit dem Hund die allgemeine Fitness der Hundehalter. In der aktuellen Studie befragten die Forscher knapp 6.000 US-Amerikaner zu ihren Freizeitaktivitäten. Die Forscher wollten so einerseits wissen, wie viel Zeit die Studienteilnehmer Sport und Bewegung widmen. Zum anderen aber interessierte sie auch, ob Hundebesitzer insgesamt aktiver sind oder das Gassi-Gehen nur andere Bewegungsformen ersetzt.

Das Ergebnis: mit dem Hund die täglichen Runden drehen, bringt Hundebesitzer dazu, sich mehr zu bewegen. Sie trieben mehr Sport und verbrachten mehr Zeit mit Gartenarbeit als die meisten Nicht-Hundebesitzer es taten. Viele der Hundebesitzer bewegten sich mehr als 150 Minuten pro Woche. Diese von Experten empfohlene wöchentliche Bewegungszeit erreichten sie zu 34 Prozent häufiger als die Nicht-Hundebesitzer.

Von nichts kommt nichts

Das zeigt, dass es nicht verkehrt wäre, sich der Gesundheit willen einen Hund anzuschaffen. Dennoch, so räumen die Forscher ein, bringt ein Hund den Besitzer nicht von allein in Bewegung. Ohne den eigenen Antrieb ginge auch hier nichts. Wie sich nämlich herausstellte, finden sich auch unter den Hundebesitzern einige Bewegungsmuffel.

Quelle: apotheken.de - Von: Dr. nat. med. Anke Kopacek; Bild: Jose Gil/ Fotolia


 
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